ZEISS Halbjahres-Pressekonferenz als Telefon- und Webkonferenz

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ZEISS Halbjahres-Pressekonferenz als Telefon- und Webkonferenz

Für Journalisten: W?hlen Sie sich heute in die Telefon- und Webkonferenz zum Halbjahresabschluss der ZEISS Gruppe ein. Start ist 09:00 Uhr
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Halbjahresbilanz: ZEISS blickt auf ein insgesamt gutes erstes Halbjahr zurück

Halbjahresumsatz erreicht 3,2 Milliarden Euro (+6 % ggü. Vj.) – EBIT bei 455 Millionen Euro (+12 Mio. Euro ggü. Vj.)

Oberkochen | 19. Mai 2020 |?ZEISS Gruppe

  • Insbesondere die Sparten Semiconductor Manufacturing Technology und Medical Technology tragen zum Wachstum im ersten Halbjahr bei?
  • Erste Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vor allem im zweiten Quartal zu spüren
  • ZEISS Portfolio sorgt auch w?hrend der COVID-19-Pandemie für Stabilit?t
  • Ausblick auf weiteren Verlauf des Gesch?ftsjahres schwer prognostizierbar
  • ZEISS CEO Lamprecht: ?Wir haben das erste Halbjahr insgesamt gut abgeschlossen. Aber die COVID-19-Pandemie hat umfassende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft – davon sind auch Gesch?fte von ZEISS betroffen. Vorbereitete Resilienzma?nahmen werden ZEISS helfen, um die aktuellen Herausforderungen bestm?glich zu bew?ltigen.“

Die ZEISS Gruppe schlie?t die ersten sechs Monate des Gesch?ftsjahres 2019/20 (Halbjahresstichtag: 31. M?rz 2020) in Summe gut ab: Der Umsatz stieg um 6 Prozent (vergleichbar um 3 Prozent) auf 3,213 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2018/19: 3,019 Mrd. Euro). Davon entfielen 90 Prozent auf M?rkte au?erhalb von Deutschland. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 455 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau (443 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 14,2 %. Der Auftragseingang wuchs auf 3,601 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2018/19: 3,161 Mrd. Euro).

?Wir haben das erste Halbjahr insgesamt gut abgeschlossen. Aber die COVID-19-Pandemie hat umfassende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft – davon sind auch Gesch?fte von ZEISS betroffen“, sagte Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender von ZEISS und erg?nzte: ?Vorbereitete Resilienzma?nahmen werden ZEISS helfen, um die aktuellen Herausforderungen bestm?glich zu bew?ltigen.“

Entwicklung der Sparten

Umsatz (in Mio. Euro)

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1. Halbjahr 2019/20

1. Halbjahr 2018/19

Ver?nderung (vergleichbar)

Semiconductor Manufacturing Technology

904

769

+18 % (+17 %)

Industrial Quality & Research

865

820

+5 % (-7 %)

Medical Technology

834

801

+4 % (+3 %)

Consumer Markets

576

593

-3 % (-3 %)

Die vier Sparten der ZEISS Gruppe entwickelten sich im ersten Halbjahr mit unterschiedlicher Dynamik. Die Sparte Semiconductor Manufacturing Technology konnte ihr Wachstum weiter ausbauen, vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach Extreme Ultra Violet (EUV)-Lithographiesystemen, einer sich weiterhin in der Einführungsphase befindlichen Technologie, und auch nach Deep Ultra Violet (DUV)-Lithographiesystemen.

In der Sparte Industrial Quality & Research verspürte der Bereich Industrial Quality Solutions die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie aufgrund der schwachen Entwicklung der Automobilindustrie besonders deutlich. Durch die im letzten Gesch?ftsjahr get?tigte Akquisition von GOM (Braunschweig), einem führenden Anbieter von Hard- und Software für die optische 3D-Koordinatenmesstechnik, konnte ZEISS jedoch weiter Wachstumspotenzial im Bereich Oberfl?chenmessung und -digitalisierung generieren. Das Gesch?ft mit Research Microscopy Solutions konnte in Summe wachsen. Für die Erforschung des Coronavirus SARS-CoV-2 nutzen internationale Forscher auch das Produkt ZEISS Celldiscoverer 7, ein automatisiertes Lichtmikroskopsystem.

Die Sparte Medical Technology erreichte zwar durch die Folgen der COVID-19-Pandemie eine geringere Wachstumsdynamik als im Vorjahr, doch konnte die Sparte ihre Marktposition durch ihre innovativen Produkte in den Bereichen Neurochirurgie und Ophthalmologie erfolgreich ausbauen.

In der Sparte Consumer Markets waren die Folgen der COVID-19-Pandemie am deutlichsten zu verzeichnen. Für den Bereich Vision Care begann das erste Halbjahr zwar mit einem Wachstum und einem Ausbau der Marktposition im Brillenglasmarkt, aber die Folgen der COVID-19-Pandemie führten mit dem Start der Ausgangsbeschr?nkungen zu einem Umsatzeinbruch in allen Regionen.
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Kennzahlen

Der Free Cashflow belief sich auf 180 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018/19: 341 Mio. Euro). Das Eigenkapital des Konzerns stieg im Vergleich zum Gesch?ftsjahresschluss 2018/19 um 5 Prozent auf 4.179 Millionen Euro (30. September 2019: 3.990 Mio. Euro).

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im ersten Halbjahr 2019/20 mit 398 Millionen Euro rund 12 Prozent des Umsatzes (1. Halbjahr 2018/19: 322 Mio. Euro).
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 215 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018/19: 133 Mio. Euro). Dem gegenüber standen Abschreibungen in H?he von 123 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018/19: 105 Mio. Euro).

Die Nettoliquidit?t lag zum Stichtag 31. M?rz 2020 bei 1.362 Millionen Euro.

Besonders in den Regionen EMEA und APAC war ein Umsatzrückgang aufgrund der COVID-19-Pandemie erkennbar. Die Region Americas hingegen konnte noch ein leichtes Wachstum generieren. China zeigte im M?rz wieder einen Aufw?rtstrend.

?Unsere globale Investitionsstrategie, die insbesondere Investitionen in Innovationen und Digitalisierung sowie den weiteren Ausbau unserer modernen Infrastruktur beinhaltet, ist die Grundlage für weiteres Wachstum der ZEISS Gruppe“, sagt Dr. Christian Müller, Finanzvorstand der Carl Zeiss AG. Lamprecht fügt hinzu: ?Unsere Investitionsstrategie wird erg?nzt durch die Akquisition hochinnovativer Unternehmen, die ihr Potenzial in unserem Portfolio voll entfalten k?nnen – und damit einen wichtigen Bestandteil der Zukunftsstrategie von ZEISS bilden.“

Zu den erfolgreich abgeschlossenen Akquisitionen des ersten Halbjahres z?hlt die Akquisition des Softwareunternehmens Saxonia Systems AG. Das Unternehmen agiert seit M?rz 2020 unter dem Namen Carl Zeiss Digital Innovation. Mit dem Erwerb baut ZEISS seine Softwarekompetenz systematisch weiter aus und sichert sich die Expertise und Ressourcen von Saxonia Systems für die Realisierung strategisch wichtiger Digitalprojekte.

Zum Ende des ersten Halbjahres (31. M?rz 2020) besch?ftigte ZEISS in seinen Unternehmenseinheiten weltweit 31.906 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg damit im Vergleich zum 31. M?rz 2019 um 5 Prozent.

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf ZEISS

W?hrend sich die Entwicklung der Sparte Semiconductor Manufacturing Technology weiterhin als sehr stabil zeigt, sind die anderen Sparten von den weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen.

Sehr früh wurde eine zentrale Taskforce eingerichtet, die in enger Abstimmung mit den lokalen und bereichsspezifischen Einheiten die erforderlichen Ma?nahmen koordiniert. ZEISS verfolgt vier Ziele, um die Auswirkungen der Krise abzufangen: die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen, den Gesch?ftsbetrieb bestm?glich weiterzuführen und die Kunden weltweit zu unterstützen sowie den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen bestm?glich entgegenzuwirken. Neben diesen drei eher auf Kurzfristigkeit ausgerichteten Zielen verfolgt ZEISS ein viertes über die aktuelle Krise hinaus: die Marktchancen und strategischen Optionen zu nutzen, die sich durch die jetzigen Ver?nderungen ergeben.

Ausblick

Die Weltwirtschaft wird, laut vieler Prognosen, aufgrund der COVID-19-Pandemie mit erheblichen Herausforderungen zu k?mpfen haben.
Auch ZEISS ist aktuell von den Auswirkungen der COVID-19-Krise und einem rückl?ufigen Gesch?ft – regional und spartenm??ig in unterschiedlichem Ma?e – betroffen. Dank eines frühzeitig eingeleiteten Ma?nahmenprogramms ist es ZEISS jedoch bisher gut gelungen durch die COVID-19-Krise zu man?vrieren. Dieses Ma?nahmenprogramm wird konsequent weitergeführt.

Eine belastbare Prognose für das Gesch?ftsjahr 2019/20 ist derzeit aufgrund der weltweiten Unsicherheiten durch die COVID-19-Pandemie nicht m?glich. Für die zweite Gesch?ftsjahresh?lfte ist jedoch von einem Rückgang bei Umsatz und EBIT auszugehen.

?Jetzt ist Stabilit?t gefragt – vor allem auch im Sinne eines bestm?glichen Dienstes für unsere Kunden. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bedürfen dabei ein hohes Ma? an Flexibilit?t und Anstrengungen aller Mitarbeiter“, so Lamprecht. ?Darüber hinaus besch?ftigen wir uns schon jetzt mit der Zeit nach der COVID-19-Pandemie, damit wir als innovatives Unternehmen die Chance nutzen k?nnen, durchaus gest?rkt aus dieser Phase herauszukommen.“ ZEISS sieht sich infolge des aufgelegten umfangreichen Ma?nahmenprogramms zur Bew?ltigung der COVID-19-Krise und aufgrund seines auf Megatrends ausgerichteten Portfolios, seiner starken Marktposition, internationalen Aufstellung sowie strategischer Investitionen für die Zukunft stabil und gut aufgestellt.


Pressekontakt

J?rg Nitschke
Pressesprecher
ZEISS Gruppe
Telefon: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com

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